Dienstag, 22. September 2020

Einblicke in die Ausgrabung im Salzbergwerk 2020

Halbzeit! Mittlerweile ist die archäologische Ausgrabung im Salzbergwerk von Hallstatt zur Hälfte vorbei, darum geben wir heute mit unserer Fotostrecke einen Einblick in die Arbeiten im Bergwerk, die Bergung der Funde und deren Bearbeitung in der Alten Schmiede, der Außenstelle des Naturhistorischen Museums Wien. Viel Spaß!

Malerischer Frühherbst im Hallstätter Hochtal – kurz nach Sonnenaufgang machen wir uns auf den Weg unter Tage. (Bild: D. Brandner - NHM Wien)

Die Arbeiten in der „Westend“ genannten Nische der bronzezeitlichen Abbaukammer werden auch heuer fortgesetzt. (Bild: D. Brandner - NHM Wien)

Mit Hochdruck wird am Profil durch den bronzezeitlichen Betriebsabfall gearbeitet. In den nun freigelegten älteren Ablagerungsschichten wurde eine große Funddichte angetroffen. (Bild: D. Brandner - NHM Wien)

Abtransport des abgebauten prähistorischen Betriebsabfalls aus der Fundstelle.
(Bild: D. Brandner - NHM Wien)

Die bronzezeitliche Abbaukammer wurde vor 3000 Jahren mit Lehm und Kalksteinen von der Oberfläche verfüllt. Um die Grenzen der prähistorischen Hohlräume zu finden werden dutzende Meter an Prospektionsbohrungen angelegt. (Bild: D. Brandner - NHM Wien)

Fundentsalzungs- und Oberflächenfreilegungsanlage in Vollbesetzung.
(Bild: C. Fasching - NHM Wien)


Zur schonenden Entsalzung werden die Fundstücke aus organischem Material in Wasserbäder gelegt. (Bild: C. Fasching - NHM Wien)


Zu unseren fragilsten Funden zählen Gras- und Bastschnüre. Diese werden durch eine ausgebildete Restauratorin vor dem Entsalzen im Wasserbad sorgfältig in feine Netze eingenäht. (C. Fasching - NHM Wien)

Damit sich die Funde aus organischen Materialien beim Trocknen nicht zu sehr verformen, werden sie mit maßgeschneiderte Pads, die mit feinen Glaskugeln gefüllt werden, beschwert. (Bild: C. Fasching - NHM Wien)

Von den abgebauten Schichten des prähistorischen Betriebsabfalls werden Schlämmproben entnommen, welche nach der Freilegung und Entsalzung vor Ort sortiert werden. (Bild: C. Fasching - NHM Wien)

Die bronzezeitliche Fundstelle wurde durch den Bergbau im 18. Jahrhundert zufällig entdeckt, weshalb auch „moderne“ Bretter wie dieses zu unserem Fundmaterial gezählt werden. (Bild: C. Fasching - NHM Wien)


Die fertig entsalzenen und freigelegten Funde (hier im Bild: Pickelstielfragmente) werden zum Trocknen aufgelegt. (Bild: C. Fasching - NHM Wien)

Regelmäßig werden die neuen Funde und Befunde im Team besprochen.
(Bild: C. Fasching - NHM Wien)

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen