Donnerstag, 7. Juni 2018

Sneak Peak Mai 2018

Die Renovierungsarbeiten an der "Alten Schmiede",
Außenstelle des NHM in Hallstatt, sind beinahe
abgeschlossen.
(Bild: D. Brandner - NHM Wien)
Die neue Waschanlage ist zusammengebaut und bereit für
ihren ersten Einsatz. (Bild: D. Brandner - NHM Wien)
Wie jedes Jahr packte auch diesen Mai unser Team die Koffer, um drei Wochen auf dem Salzberg zu verbringen. Heute wollen wir eine kleine Übersicht bieten, was alles passiert ist, bevor wir auf die einzelnen Projekte eingehen.

Großbaustelle war über den Winter die "Alte Schmiede", die Außenstelle des Naturhistorischen Museums im Hochtal von Hallstatt. Nachdem das Dach erneuert und das Obergeschoss saniert wurde, ging es jetzt an die letzten Malerarbeiten und das Wiedereinräumen und Einrichten.

Die KollegInnen aus Bochum testeten "ihr" Werkzeug
ausgiebig. (Bild: D. Brandner - NHM Wien)
Nebenbei laufen die Vorbereitungen für die Grabung im Herbst auf Hochtouren. So tüftelten die Kollegen an einer modernisierten Version der notwendigen Waschanlage, auf der die Funde von Salz befreit werden. 

Mittlerweile ist sie einsatzbereit und wartet nur darauf, die Funde aus dem Heidengebirge zu schlämmen.
Das Team über dem Hochtal von Hallstatt. Die Prospektion
beginnt. (Bild: D. Brandner - NHM Wien)

Eine weitere Besonderheit war der Besuch von drei KollegInnen vom Deutschen Bergbaumuseum Bochum, die in den Salzbergwerken Dürrnberg bei Hallein und Chehrabad beschäftigt sind. 

Sie kamen nach Hallstatt, um das in "ihren" Bergwerken verwendete Gezähe experimentell nachzubauen, zu testen und zu vergleichen. Damit waren Vertreter dieser drei einmaligen Fundorte
vereint und konnten sich austauschen.

Im Wald verstecken sich viele Spuren des mittelalterlichen
Bergbaus. (Bild: Ch. Fasching - NHM Wien)
Auch die Vermittlung kam wieder nicht zu kurz. Zwei Schulklassen durften wir am Salzberg willkommen heißen, mit ihnen Archäologie, die Urgeschichte und den Bergbau erarbeiten und erleben.

Der Fokus lag allerdings auch diesen Mai auf der Prospektion des Hallstätter Hochtales und der Kartierung der mittelalterlichen Bergbauspuren. Per Drohne und zu Fuß, angeleitet von historischen Karten und Lidar-Scans, wurde das Hochtal durchsucht. Auch dabei kamen wieder spannende Ergebnisse zu Tage.

Über all dies werden wir die nächsten Wochen berichten. Vorerst gibt es eine kleine Fotostrecke. 

von Fiona Poppenwimmer
Die hochauflösenden Lidar-Scan Karten helfen bei der Suche. (Bild: D. Brandner - NHM Wien)
Nicht alle Mundlöcher sind so offensichtlich zuzuordnen wie dieses hier.
(Bild: Ch. Fasching - NHM Wien)
Wieder ein Schritt in die richtige Richtung - um die uralte Landschaft um Hallstatt weiter zu verstehen. (Bild: D. Brandner - NHM Wien)



















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