Dienstag, 20. Januar 2015

Theorien, Fragen, Möglichkeiten - Asparn Tag 4

Dies ist der letzten Beitrag unserer vierteiligen Reihe über die Experimente unserer Studentinnen zu den erhaltenen Spuren auf der ältesten Holzstiege Europas aus Hallstatt. (Red.)

Am letzten Tag im Freilichtmuseum MAMUZ Asparn ließen wir mal wieder die Geisteswissenschaftler raushängen, da wir ihn hauptsächlich mit Diskussionen über unsere Versuche und mit der Entwicklung neuer Ideen und Gedankenmodelle verbrachten. 


Abbau der Rekonstruktion der Hallstätter Stiege
im Freilichtmuseum MAMUZ Asparn (Foto: Hans Reschreiter - NHM Wien)

Wie es sich eben für ein (hoffentlich) zukunftsträchtiges Experiment gehört, haben die vergangen drei Tage bei uns wieder mehr Fragen aufgeworfen als beantwortet. Jeder, der sich mit Gehirnschmalz und Kreativität an den Diskussionen beteiligt hat, hat uns einen neuen Aspekt von seinem ganz persönlich Standpunkt und Hintergrund aus aufgezeigt. Herzlichen Dank an dieser Stelle auch für jede einzelne Frage, viele davon haben uns echt weitergebracht und viele andere haben zumindest dafür gesorgt, dass wir den Werdegang der Stiege aus dem Hallstätter Salzberg und unseren Versuchsaufbau jetzt vorwärts und rückwärts auswendig erzählen können.

Wir können es kaum erwarten mit diesen Überlegungen den nächsten Versuch zu starten und sind gespannt, wo uns die ganze Sache noch hinführen wird. Ich hoffe, dass wir zumindest ein paar der neuen und alten Fragen um die Stiege und ihre Benutzung beantworten oder in ein plausibles Gedankenmodell bringen zu können. Die Auswertung unserer technischen Aufnahme, viele weitere Versuche und eine Menge Diskussionen werden uns dabei hoffentlich helfen.


(Von Fiona Poppenwimmer)

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